Vor dem Konsum von Cannabidiol (CBD) stellt man sich natürlich die Frage: Hat CBD irgendwelche unerwünschten Nebenwirkungen, oder Wechselwirkungen mit Medikamenten?

CBD ist eine sehr sichere Substanz, kann aber mit vielen gängigen Arzneimitteln interagieren.

CBD hat erstaunlicherweise kaum bekannten Nebenwirkungen wenn es ohne weitere Medikamente eingenommen wird. Wissenschaftlich ausgedrückt deaktiviert CBD die Cytochrom-P450-Enzyme. Dies verändert die Art und Weise, wie wir Schmerzmittel, Statine, Blutverdünner, Insulin und mehr metabolisieren. Somit könnten Wechselwirkungen auftreten wenn diese Medikamente gleichzeitig mit Cannabidiol eingenommen werden. Bei Kosmetischen CBD Produkte hingegen sind Wechselwirkungen in diesem Zusammenhang eher unwahrscheinlich. Falls Sie regelmäßig Medikamente einnehmen müssen, sollten Sie sich von ihrem behandelnden Arzt vor der Einnahme von CBD Produkten beraten lassen.

CBD-Wechselwirkungen können Nebenwirkungen von Medikamenten lindern.

CBD-Wechselwirkungen können gefährlich sein, aber sie können auch helfen Nebenwirkungen zu mildern. Gleichzeitig können Sie die Lebensqualität eines Patienten synergistisch verbessern: Cannabinoid-Opioid-Interaktionen zum Beispiel zeigen großes therapeutisches Potenzial.

THC erhöht die schmerzstillende Wirkung von Opiaten, während CBD den Entzug und die Abhängigkeit reduzieren kann. Patienten, die Big Pharma-Medikamente einnehmen, sollten Veränderungen des Blutniveaus überwachen und gegebenenfalls die Dosierung anpassen. Problematische Wechselwirkungen sind wahrscheinlicher, wenn man hohe Dosen von CBD-Isolatprodukten konsumiert.

CBD sollte in sicherer Form konsumiert werden, um Nebenwirkungen zu vermeiden.

Wie bei Essen gilt hier: Vermeiden Sie unnötige Zusatzstoffe in verarbeiteten CBD Produkten. Am sichersten können sie CBD konsumieren, indem Sie möglichst reines Öl oder tropfen oral einnehmen. Auch CBD Blüten, Harz oder andere natürliche hergestellte Produkte die möglichst direkt aus der Cannabis Pflanze gewonnen wurden. Achten Sie dabei stets auf Qualität von geprüften Herstellern.

Vorsicht gilt z.B. vor Vape Pen Öl, das meist Propylenglykol enthält. Viele aus Cannabis und Hanf gewonnene CBD-Rapsölprodukte enthalten ein Verdünnungsmittel, das von den Anwendern erwärmt und eingeatmet wird.

Bei Überhitzung produziert dieses chemische Additiv Formaldehyd, ein Karzinogen, als Nebenprodukt – so ein Bericht aus dem Jahr 2015 im New England Journal of Medicine. Weitere zu vermeidende Zusatzstoffe: Polyethylenglykol (ein weiteres Verdünnungsmittel) und im Allgemeinen Aromastoffe, insbesondere Sahne- und Zimtaromen, da diese sehr giftig sind und niemals erhitzt und eingeatmet werden sollten. Achten Sie auf Kartuschen, die nur natürliche, aus Cannabis gewonnene Terpene enthalten. Das bedeutet, dass der Geschmack des Liquids direkt von der Cannabisblume stammt, aus der sie gewonnen wurde.

Der Stand der Tiermedizin hat sich in den letzten Jahren deutlich verbessert. Dank der Verfügbarkeit effektiverer Medikamente leben viele Haustiere wie Hunde und Katzen länger als je zuvor. Mit zunehmendem Alter treten jedoch Probleme wie Arthritis, Schmerzen und Entzündungen auf bei denen CBD Produkte Tiere helfen können.

Konventionelle Arzneimittel, die häufig zur Schmerzbehandlung eingesetzt werden, haben manchmal negative Auswirkungen auf das Immunsystem, die Leber oder die Nieren. Außerdem funktionieren sie nicht immer so gut wie gewünscht. Die Schmerzlindernde Wirkung von THC und CBD (Cannabidiol) in der Human- und Veterinärmedizin gut dokumentiert. Forschungsstudien haben tiefgreifende schmerzlindernde Wirkungen von Cannabis bei einer Vielzahl von Krankheiten gezeigt. Extrakte aus THC und CBD haben sich bei menschlichen Patienten mit fortgeschrittenem Krebsschmerz, sowie bei Patienten mit nervenbedingten Schmerzen als hilfreich erwiesen. Studien zur Bewertung der Wirksamkeit von Cannabis bei der Behandlung von Arthritis bei Hunden wurden ebenfalls erfolgreich abgeschlossen. Eine aktuelle Studie der Cornell University zeigte eine Verringerung der Schmerzen bei Hunden mit Arthritis – ohne negative Nebenwirkungen – bei der Behandlung mit CBD.

In einem praktischeren Sinne haben viele Tierärzte und Tierhalter die positiven Auswirkungen von medizinischem Cannabis zur Behandlung von Arthritis und anderen Formen von Schmerzen bei Tieren dokumentieren können. Die Forschungen bestätigen nun, was viele bereits aus erster Hand gesehen haben.

Welche CBD Produkte sind für Tiere geeignet?

Medizinische CBD Produkte für Haustiere gibt es in der Regel als flüssiges Öl oder als Leckerli. Flüssigkeiten sind vorzuziehen, da die Dosierung genauer gesteuert werden kann und CBD besser über das Mundgewebe und nicht über den Verdauungstrakt aufgenommen werden kann. Die richtige Dosierung von CBD ist entscheidend für den Erfolg der Behandlung. 

  • Verdampftes oder geräucherte Cannabis hingegen sollte NIEMALS bei Haustieren verwendet werden. Dies kann die Lunge schädigen und zu einer versehentlichen Überdosierung führen.
  • Ebenso sollte CBD versetzte Nahrung für Menschen nicht an Ihr Haustier verfüttert werden. Diese sind nicht genau dosierbar und können Zutaten (wie Rosinen, Schokolade usw.) enthalten die für Tiere giftig sind

Wie man das richtige CBD Produkt für sein Haustier auswählt

Wenn Sie Cannabidiol als eine medizinische Option zur Behandlung von Schmerzen und Entzündungen in Betracht ziehen, stellen sie sicher, dass das Produkt qualitativ hochwertig ist und die Dosierung genau erfolgen kann. In unserer Produktsuche können Sie CBD Produkte für Tiere von geprüften Herstellern vergleichen.

  • Berücksichtigen Sie, dass Arzneimittelwechselwirkungen mit anderen Medikamenten auftreten könnten.
  • Konsultieren Sie immer Ihren Tierarzt bevor Sie mit neuen Medikamenten oder Ergänzungsmitteln für Ihr Haustier beginnen.